Urban Dance

Bboying (Breakdance)

Beim Bboying sind die Wurzeln schon vor ca. 300 Jahren zu suchen. Afrikanische Bantu-Stämme aus Angola brachten die Urform der Capoeira nach Brasilien mit. Weitere Wurzeln sind in den 50er und 60er Jahren in den USA zu finden. Die Entwicklung des heutigen Bboying begann Anfang der 70er Jahre in der New Yorker Bronx. Konzentriert war die Tanzart in erster Linie auf die Bein- und Fußarbeit. Man bezeichnete dies als Rocking. Akrobatische Einlagen und Körperdrehungen (Powermoves) waren noch nicht ausgeprägt.

Eine der wichtigsten Gruppen, die akrobatische Elemente mit einbrachten, war die Rock Steady Crew. In den Jahren bis heute, hat sich Bboying mehr und mehr entwickelt und so auch durch die Entstehung der Battle of the Year (1998/99) in Deutschland eine regelrechte Kommunikationsplattform für B-boys und B-girls aus der ganzen Welt herausgebildet, die sich dort dann jedes Jahr gegenseitig mit ihren Künsten Anerkennung verschaffen.

Hip Hop

ist untergliedert in zwei verschiedene Stilrichtungen:

Oldschool / Hypedance

oder auch New Jack Swing bündelt die socialdances dances der 80er die gemeinsam auf Partys getanzt wurden. Bekannte Elemente sind beispielsweise der „Running man“ oder der „Criss Cross“.

Newstyle

Als sich Mitte der 90er Jahre der Musikstil im Hip Hop änderte hatte das auch eine Veränderung des Tanzstils zur Folge. New Style / New York Style HipHop ist eine Mischung aus Old School Elementen und Tanzstilen wie Popping oder auch Swing und wächst ständig durch Einflüsse anderer und neuer Tanzstile. Popping bildet dabei die Basis.

House

Der Tanzstil „House“, auch bekannt als „Jacking“ (Jacking ist die Bezeichnung für den "Basicmove“ beim House-Dance), entwickelte sich in den späten 70er unter Einfluss der Disco und Funk Aera an der Ostküste Amerikas. Der Begriff “ House“ war der Oberbegriff für den Musikstil und wurde dann auch genutzt, um den Tanzstil zu beschreiben. House ist sehr beeinflusst von anderen Styles wie Tap Dance, Salsa, Capoeira, Africndance und auch Hip Hop. Footwork ist hier sehr wichtig, aber man tanzt auch sehr weiche und relaxte Bewegungen. Auch beim House gibt verschiedene Styles, wie bspw. Footwork, Lofting und Jacking und verschiedene Techniken, z.B. Skating oder Stomping.

Locking

Don Campell kreierte diese Stilrichtung Anfang der 70er Jahre in den Nachtclubs von LA. Er wollte anders tanzen als alle anderen und entwickelte aus seiner Art zu tanzen eine eigene Stilrichtung das “Locking”. Der einzige Basic Move beim Locking ist eigentlich der Lock. Allerdings entwickelten Tänzer dieser Stilrichtung eigene Bewegungen, wie z.B. der Scooby Do oder der Skeeter Rabbit. Locking hat ein klar definiertes Bewegungsbild. Das Bewegungsformat schöpft hauptsächlich aus den 1960er Jahre „socialdances“ der USA. Der typische Locking-Ausdruck wird als „comical“ bezeichnet. Locking Tänzer sind häufig sehr bunt und clownartig angezogen. Typische Locking-Bewegungskombinationen tragen oft Namen aus dem Cartoonbereich, was den Ausdruck und die Intention des Tanzes nochmals unterstreicht. So gibt es Bezeichnungen wie „Tom and Jerry“ und „Uncle Sam.

Popping

gehört zu den illusional Funkstylez, was bedeutet, dass mit dem Tanzen eine Illusion erzeugt werden soll, z.B. das Wellen durch den Körper fliessen oder man tanzt wie ein Roboter. Bekannt ist dieser Stil vor allem durch Michael Jackson. Der Backglide (Moonwalk in den Medien), den dieser häufig auf der Bühne zeigte ist ein Element dieses Tanzstils.

Vogueing

Vogueing wurde mit dem Video "Vogue" von Madonna bekannt. Die Anfänge reichen allerdings sehr viel weiter zurück, bis in die 20er Jahre wo die Dragqueens anfingen Partys so genannte "Balls" zu organisieren um auszuleben was in der Öffentlichkeit nicht möglich war und Models und berühnte Schauspielerinnen zu kopieren. Vogueing ist wie Wacking sehr körperbetont und weiblich. Allerdings wird hier mehr in Posen gearbeitet, so als ob man jedes mal ein Foto schiesst wobei Wacking mehr "in Bewegung" ist.

Wacking

Wacking startete in den 70 Jahren in Gay Clubs an der Ostküste Amerikas. Es ist sehr sexy und Körperbetont und die Arme wirbeln oft um den ganzen Körper und vor allem um den Kopf. Kommerziell bekannt geworden ist es durch den Locking Tänzer Shabadoo, dem Ozone aus dem Film "Break Inn".

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Kontakt: Miriam Schönauer, Telefon 0178 2137034